von lif 16.06.2026 12:33 Uhr

FPÖ kritisiert Radweg zum Schloss Ambras als „Millionengrab“

Ein Radweg zum Innsbrucker Schloss Ambras sorgt für politischen Zündstoff. Die FPÖ spricht von Geldverschwendung und einem „Schildbürgerstreich“.

Innsbrucks FPÖ-Stadtparteiobmann Rudi Federspiel - Foto: FPÖ/Facebook

Stein des Anstoßes sind die Kosten des Projekts. „Wir sind nun bei 4,62 Millionen Euro für ein konzeptloses Flickwerk, das nur aufwärts nutzbar ist, angekommen“, kritisiert FPÖ-Stadtparteiobmann, Rudi Federspiel. Besonders stört sich die FPÖ aus eigener Sicht an der Umsetzung. „Zuerst wird ein Radweg ins Nichts gebaut, nun wird dieser zumindest verlängert, nur um festzustellen, dass der Radweg nur bergauf benutzbar sein wird. Was soll man zu so viel Dilettantismus noch sagen?!“, so Federspiel.

Finale Projektkosten liegen laut FPÖ noch nicht vor. Der erste Abschnitt habe aber bereits 1,12 Millionen Euro gekostet, das neue Teilstück schlage mit 3,5 Millionen Euro zu Buche. Dass die Kosten anteilig von Stadt und Land getragen würden, sei für Federspiel unerheblich: „Beides ist schlussendlich Steuergeld.“

Aus Sicht der Freiheitlichen hätte man besser auf einen ihrer eigenen Vorschläge gesetzt. Demnach hätte man die Strecke auf kürzestem Weg durch den Wald und sicher abseits des Landstraßenverkehrs führen können.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite