Herz-Jesu-Fest: SVP-Senioren rufen zur Pflege des Brauchtums auf

Die Ursprünge des Herz-Jesu-Festes gehen auf das Jahr 1796 zurück. Angesichts der Bedrohung durch französische Truppen vertrauten die Tiroler Landstände das Land dem Heiligsten Herzen Jesu an. Dieses historische Gelöbnis wird bis heute jährlich durch Gottesdienste, Prozessionen und die traditionellen Herz-Jesu-Feuer auf den Bergen erneuert.
Orientierung und Zusammenhalt
Laut den SVP-Senioren erfüllen diese Traditionen auch in der heutigen Zeit eine wichtige Funktion für die Gesellschaft.
„Das Herz-Jesu-Fest steht für jene Werte, die Tirol seit Generationen prägen: Zusammenhalt, Verantwortung und die Verbundenheit mit unserer Heimat“, erklärt der Vorsitzende Otto von Dellemann. Solche Bräuche seien von großem Wert, da sie Orientierung geben und das Gemeinschaftsgefühl stärken würden.
Aufruf zur Teilnahme
Von Dellemann zeigt sich erfreut darüber, dass dieser Brauch seit mehr als 200 Jahren lebendig geblieben ist und weiterhin von der Bevölkerung getragen wird. Die Bergfeuer seien ein sichtbares Zeichen für das Bewusstsein, die kulturellen und historischen Werte an die kommenden Generationen weiterzugeben.
Die Seniorenbewegung ruft daher alle Südtiroler dazu auf, den Feiertag bewusst zu begehen und an den örtlichen Feierlichkeiten in den Gemeinden teilzunehmen. Für die Organisation ist die Pflege dieses Brauchtums ein wesentlicher Beitrag zur Bewahrung der Tiroler Identität, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und die Erfahrungen der Vergangenheit mit den Aufgaben der Zukunft verbindet.






