von lif 28.05.2026 07:22 Uhr

Nach Angriff in Innsbruck: Scharfe Kritik aus Bozen

Die Katholische Mittelschulverbindung Laurins Tafelrunde Bozen reagiert mit scharfer Kritik auf den Angriff auf Verbindungsstudenten, der sich am vergangenen Wochenende in Innsbruck ereignet hat. Nach Darstellung der Verbindung wurden dabei zwei Mitglieder der Katholischen Studentenverbindung Rudolfina Wien schwer verletzt.

Bild: APA/THEMENBILD

In einer Aussendung zeigt sich die Laurins Tafelrunde entsetzt über die Gewalttat, die sie Angehörigen der Antifa zuschreibt. Aus Sicht der Verbindung zeige der Vorfall, dass es diesen Gruppierungen darum gehe, missliebige Meinungen mit Gewalt zu unterdrücken.

Die Verbindung betont, dass sich Verbindungsstudenten jedweder Ausrichtung zu Demokratie und Meinungsfreiheit bekennen würden. Gerade Studentenverbindungen hätten einen maßgeblichen historischen Anteil daran gehabt, dass sich Freiheit und Demokratie in Mitteleuropa durchsetzen konnten, auch der Widerstand gegen Faschismus und Nationalsozialismus sei wesentlich von Angehörigen studentischer Verbindungen getragen worden.

Die Gewalttat von Innsbruck beweise einmal mehr, dass „Antifa-Fanatiker als Feinde von Demokratie und freier Meinungsäußerung keinen Platz in der Gesellschaft haben dürften, weder in Nordtirol, noch in Südtirol“, so die Laurins Tafelrunde.

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