Abwerzger greift Oberhofer an: „Verrat an Tirol“ im Bahn-Streit

„Kaum sitzt Dominik Oberhofer in Wien, verrät er bereits Tirol auf ganzer Linie. Seine Aussagen sind nicht nur unglaublich, sie sind ein schweres Foul an der Tiroler Anti-Transit-Allianz und ein massiver Bärendienst für die Bevölkerung unseres Landes“, so Abwerzger.
Oberhofer fordert, die Zillertalbahn vor dem Ausbau der Unterinntalbahn zu priorisieren und argumentiert, man dürfe nicht in eine Trasse investieren, die ohne deutschen Nordzulauf „auf der grünen Wiese“ ende. Abwerzger dazu: „Die Frage ist nicht, entweder das eine oder das andere Projekt, sondern es sind alle schon beschlossenen und zugesagten Projekte auszuführen. Mit seinen Aussagen füttert Oberhofer genau jene Argumente, die Bayern seit Jahren sucht, um sich vor dem Ausbau des Nordzulaufs zum Brennerbasistunnel zu drücken. Das ist kein Tiroler Realismus, das ist Kapitulation vor München. Zusagen sind einzuhalten – sowohl vom Bund als auch von unseren Nachbarn. Die Unterinntalbahn ist keine Wunschliste, sondern die zentrale Lebensader für den BBT, um endlich mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen und die Tiroler Bevölkerung vom täglichen Transit-Kollaps zu entlasten.“
Forderung an Bundesregierung und Tiroler NEOS
Der FPÖ-Chef zeigt sich entsetzt über die Haltung des NEOS-Verkehrssprechers: „Für diese Aussagen sollten sich seine Parteifreunde der NEOS in Tirol wirklich schämen. Während am 21. Mai der Tiroler Landtag mit einem Allparteien-Antrag Geschlossenheit zeigte, spaltet Oberhofer die Front und spielt Wien und Bayern in die Hände. Das ist kein Dienst an Tirol, das ist parteipolitisches Kalkül auf Kosten unserer Heimat.“
Abwerzger fordert von der Bundesregierung die volle Einhaltung der Zusagen für den Ausbau der Unterinntalbahn und fordert die Tiroler NEOS auf, den politischen Offenbarungseid zu leisten und ihren Nationalrat klar in die Schranken zu weisen.






