Brenner-Blockade am 30. Mai: So läuft der Notfall-Plan

„Für uns steht am 30. Mai eines klar im Vordergrund: Die Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Möglich wird das durch ein Bündel an Maßnahmen. Trotz der Sperren ist sichergestellt, dass die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen jederzeit gewährleistet bleiben“, betont Kathrin Eberle, Bezirkshauptfrau von Innsbruck-Land. Konkret bedeute das, dass Rettungsdienste am 30. Mai weiterhin uneingeschränkt Patienten im Wipptal und in den Seitentälern versorgen können.
Sperre auch auf B 182, B 183 und L 38
Als zentrale Maßnahme werden am 30. Mai die B 182 Brennerstraße sowie die L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr gesperrt. Ausgenommen ist nur der Ziel- oder Quellverkehr. Auch die B 183 Stubaitalstraße ist nur für den Ziel- oder Quellverkehr nutzbar. Die Polizei wird die Sperren streng kontrollieren und der Ausgangspunkt oder das Ziel der Fahrt muss glaubhaft nachgewiesen werden. Hintergrund dafür sei, dass aufgrund der erwarteten Verkehrsbehinderungen zu befürchten ist, dass viele auf das niederrangige Straßennetz auszuweichen versuchen. „Gerade in engen Ortsdurchfahrten, kurvenreichen Abschnitten und bei Steigungen würde das schnell zu gefährlichen Situationen führen. Diese Straßen sind nicht auf ein solches Verkehrsaufkommen ausgerichtet“, warnt Eberle. Im schlimmsten Fall könnten so Einsatzfahrzeuge nicht mehr durchkommen.
Rotes Kreuz mit verstärkter Präsenz
Sollte es trotz der Maßnahmen zu Staus kommen, gilt: Rettungsgasse bilden. Einsatzfahrzeuge können am 30. Mai zudem die für den Verkehr gesperrte A13 Brenner Autobahn nutzen, um Patienten rasch in die Klinik zu bringen. Auch im Bereich der Veranstaltung wird ein eigener Korridor für Einsatzfahrzeuge freigehalten.
Auch die Polizei ist verstärkt in der Region präsent, um die Fahrverbote zu kontrollieren. Die Feuerwehr-Versorgung wird durch die Ortsfeuerwehren sichergestellt. Zusätzlich unterstützt der Autobahnbetreiber ASFiNAG die Einsatzorganisationen mit mehr als 50 Mitarbeitern bei der Abwicklung der Maßnahmen.






