FC Bayern verpasst CL-Finale

Trotz starker Bemühungen schaffte es das Team von Trainer Vincent Kompany nicht, den 4:5-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Den frühen Rückstand in der 3. Minute konnte Harry Kane erst in der 94. Spielminute egalisieren. Im Finale am 30. Mai in Budapest steht damit erneut PSG, das auf Arsenal trifft.
Die Bayern mit dem Salzburger Konrad Laimer in der Startelf fanden denkbar schlecht ins Spiel. Bereits nach weniger als drei Minuten lag der deutsche Meister hinten: Fabian Ruiz hebelte im Doppelpass mit Khvicha Kvaratskhelia die Viererkette der Münchner aus, der Georgier fand mit seiner Vorlage Ousmane Dembele, der den Ball mittig unter die Latte drosch. Auch Laimer hatte beim Gegentor das Nachsehen. Der Salzburger begann dieses Mal rechts in der Viererkette und hatte mit dem starken Kvaratskhelia eine schwierige Aufgabe. Die Münchner versuchten den raschen Ausgleich, jedoch ohne Erfolg. Michael Olise wurde beim Torschuss in letzter Sekunde geblockt, Luis Diaz schoss am Tor vorbei. Anders als beim 4:5-Spektakel im Hinspiel zeigte PSG diesmal kaum defensive Schwächen. Vor der Pause war es Jamal Musiala, der für den einzigen Bayern-Schuss aufs Tor sorgte – PSG-Goalie Matwej Safonow parierte.
Aufregung gab es nach einer halben Stunde: Vitinha traf seinen Teamkollegen Joao Neves im Strafraum am Arm. Ein Elfmeter war regelkonform jedoch nicht zu geben, da der Ball vom Mitspieler kam.
Kanes Tor kommt zu spät
Auch nach der Pause rannten die Bayern weitgehend wirkungslos gegen den kompakten Block der Pariser an. Bei Tempo-Gegenstößen setzte PSG immer wieder gefährliche Nadelstiche und Neuer musste mehrfach retten. Zehn Minuten vor Ende hatte Kvaratskhelia die Entscheidung auf dem Fuß, vergab aber.
In der 88. Minute reklamierte Laimer nach einem Schuss noch einmal einen Hand-Elfmeter, der VAR griff jedoch zurecht nicht ein. Erst in der 94. Minute traf Harry Kane zum 1:1.






