von mmh 26.04.2026 17:39 Uhr

Jugendliche gefragt: Tirol sucht die besten Ideen für mehr Gesundheit

Wie können junge Menschen gesünder leben? Genau diese Frage steht auch 2026 im Mittelpunkt der Tiroler Jugendgesundheitskonferenzen. Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht das Beteiligungsformat nun in Innsbruck und Innsbruck-Land in die nächste Runde.

Das Kick Off für die Jugendgesundheitskonferenz in Innsbruck fand diese Woche im Landhaus statt. (Foto: © Land Tirol/Krepper)

Jugendliche zwischen zwölf und 20 Jahren sind ab sofort eingeladen, ihre eigenen Ideen zur Gesundheitsförderung einzureichen. Die Projekte können sich mit Themen wie Bewegung, Ernährung, psychischer Gesundheit oder Suchtprävention beschäftigen. Für die Umsetzung stehen bis zu 500 Euro pro Projekt sowie Coaching und unterstützende Materialien zur Verfügung.

„Gesundheitskompetenz bedeutet, im Alltag informierte Entscheidungen für das eigene Wohlbefinden treffen zu können“, betont Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele. Die Konferenzen sollen Jugendlichen ermöglichen, ihre Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten.

Erfolgreicher Auftakt mit über 1.500 Jugendlichen

Bereits im Vorjahr zeigte sich das große Interesse: Bei den ersten Jugendgesundheitskonferenzen in Kufstein und Kitzbühel beteiligten sich mehr als 1.500 Jugendliche mit über 30 Projekten. Die Bandbreite reichte von Urban-Dance-Workshops über Erste-Hilfe-Kurse bis hin zu kreativen Ansätzen zur Stressbewältigung.

Auch Martina Steiner vom Dachverband der Offenen Jugendarbeit Tirol (POJAT) hebt die Bedeutung hervor: Die Projekte seien nicht nur vielfältig, sondern auch nah an der Lebensrealität der Jugendlichen.

Präsentation im November geplant

Die eingereichten Projekte aus Innsbruck und Innsbruck-Land werden bei zwei Veranstaltungen präsentiert: am 6. November in Innsbruck und am 20. November in Telfs. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz junger Menschen nachhaltig zu stärken und ihnen eine aktive Rolle zu geben.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regionalen Vernetzung: Vertreter aus Gemeinden, Schulen, Jugendarbeit und dem Gesundheitsbereich arbeiten eng zusammen, um die Gesundheitsförderung langfristig in den Regionen zu verankern.

Die Jugendgesundheitskonferenzen werden im Auftrag des Landes Tirol aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur finanziert und bis 2028 in allen Bezirken umgesetzt.

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