von ih 16.09.2020 10:38 Uhr

Eine geballte Ladung Frauenpower

Auf Initiative der Frauen im lvh und der KVW-Frauen fand kürzlich eine spannende Gesprächsrunde zwischen Vertreterinnen sämtlicher Frauenorganisationen, -institutionen, den Wirtschafts- und Sozialverbänden, der Allianz für Familie und Gewerkschaft statt. Die zukünftigen Herausforderungen in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Auswirkungen auf die Rente der Frauen standen dabei ganz oben auf der Tagesordnung.

Im Bild (von oben nach unten) Michela Morandini, Margaret Winkler, Marlene Rinner, Tony Tschenett, Rita Egger, Helene Benedikter, Tanja Rainer, Barbara Jäger, Christa Ladurner, Annelies Leitner, Annemarie Gschnitzer, Marina Wallnöfer, Ulrike Oberhammer, Angelika Mitterrutzer Johanna Falser, Antonia Egger, Petra Holzer, Giorgio Bergamo und Helga Mutschlechner Holzer. - Foto: lvh

Frauen nehmen eine fundamentale Funktion innerhalb der Gesellschaft ein und spielen eine zentrale Rolle in allen Bereichen der Gesellschaft. „Trotzdem fehlt in Politik und Gesellschaft oft ein grundlegendes Verständnis für die Anliegen der Frauen. Die weltweite Corona-Pandemie hat die mehrfache Rolle, aber auch die Belastung der Frauen verstärkt zum Vorschein gebracht und viele bereits bestehende Probleme vergrößert“, beklagt die Obfrau der Frauen im lvh, Petra Holzer. Aus diesem Anlass entstand gemeinsam mit der Vorsitzenden der Frauen im KVW Helga Mutschlechner die Idee, eine Gesprächsrunde zu organisieren, bei der die aktuellen Schwierigkeiten andiskutiert und Lösungsvorschläge überlegt wurden.

Vor kurzem trafen sich im Haus des Handwerks in Bozen Vertreterinnen sämtlicher Frauenorganisationen, -institutionen und der Wirtschafts- und Sozialverbände, der Allianz für Familie und Gewerkschaft. Im Fokus dieses Austausches stand in erster Linie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und deren Auswirkungen auf die Rente der Frauen in Zukunft. Wo liegen aktuell die größten Herausforderungen junger Familien? Wo besteht Handlungsbedarf für Frauen mit Pflegebedürftigen und wie können Frauen selbst für ihre Rente vorsorgen? Wo soll die Politik ansetzen? „Antworten auf diese Fragen zu finden gaben den Anreiz für dieses Treffen“, erklärt Helga Mutschlechner, „uns ist klar, dass wir nur etwas bewegen können, wenn wir Frauen selbst aktiv werden. In den letzten Jahrzehnten hat zwar ein Umdenken stattgefunden, was die Rolle der Frau anbelangt, aber gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass es noch viel zu tun gibt.“

Im Rahmen des Sommergesprächs haben die Frauen viele Punkte diskutiert und angesprochen, welche in weiteren Treffen noch vertieft und konkretisiert werden sollen. Das Resultat der Gespräche wird ein Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen sein, welche die Frauenvertreterinnen in einem zweiten Moment den zuständigen politischen Mandataren aushändigen wollen.

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  1. Tom
    16.09.2020

    Frauenpower ? Ich sehe nur Schlafschaf Gesichtslappen “Power” !

  2. Diandl
    16.09.2020

    Frauenpower hin oder her – die Oberhammerin hat mit der penetranten Frauen-Werbung im Radio der Sache einen Bärendienst geleistet. Diese halbe Minute Werbespot reicht, daß ich ganz gewiß diesmal keine Frau wählen werde! Das fehlte noch, daß in die Gemeindestuben auch noch so ein Gegackere einzieht!

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