von ih 19.09.2017 11:37 Uhr

Sex-Übergriffe schocken Italiens Hauptstadt

In Italiens Haupstadt Rom haben die sexuellen Übergriffe auf Frauen deutlich zugenommen. Bürgermeisterin Virginia Raggi zeigt sich laut Medienberichten besorgt und kündigt Maßnahmen an.

Symbolbild_ Pixabay

In den vergangenen Tagen sollen sich immer wieder Touristinnen bei der Polizei in Rom gemeldet haben. Sie gaben an, vergewaltigt worden zu sein. Zu einem besonders schockierenden Fall soll es in der Nähe des Hauptbahnhofes in Rom gekommen sein.

Als eine Frau aus Finnland gerade auf dem Weg nach Hause war, soll sie von einem 22-jährigen Mann aus Bangladesch angesprochen worden sein. Er habe ihr zunächst angeboten, sie zu begleiten. Am Bahnhof habe er auf einmal auf sie eingeschlagen. Er fiel über sie her und raubte sie anschließend aus.

Zuletzt wurde eine 57-jährige Deutsche nackt auf einer Parkbank gefunden. Sie wurde mit einem Band gefesselt, in ihrem Mund steckte ein Taschentuch. Auch diese Touristin gab an, von einem Mann zwischen 20 und 25 Jahren angesprochen worden zu sein. Dieser habe sie vergewaltigt und ihr 40 Euro gestohlen.

Bürgermeisterin will Stadt sicherer machen

Zuletzt sorgte die Massenvergewaltigung von Migranten in Rimini für hitzige Diskussionen im gesamten Staatsgebiet (UT24 berichtete).

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi kündigte aufgrund der Häufigkeit der Vorfälle an, umgehend Maßnahmen umsetzen zu wollen. So denke sie darüber nach, die Videoüberwachung in der Stadt stark auszubauen.

Ebenso sollten die Straßen Roms besser beleuchtet werden. Vergünstigte Taxitarife für Frauen am Abend sollen ebenso angedacht werden, verspricht Raggi.

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