von ih 12.08.2016 12:31 Uhr

„Zwangsehen bei Muslimen verhindern“

Auch im österreichischen Parlament diskutiert man bereits heftig über die umstrittenen Aussagen von Muslimen in Italien.

Symbolfoto: flickr.com/Metropolico.org/cc

In Italien fordern Muslime ganz offen die Einführung der Polygamie, wie sie es aus ihren Heimatländern auch kennen. Wenn schließlich Homosexuelle heiraten dürften, sollen Muslime auch mehrere Frauen haben dürfen, so die Argumentation (UT24 berichtete).

Für FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek ist diese Forderung undenkbar: „Es ist einfach unerhört! Wenn wir solchen Forderungen nachgeben würden, könnten wir uns von Hunderten Jahren Fortschritt, Zivilisation und Frauenrechten verabschieden.“ Für Österreich erteilt sie einer solchen Forderung gleich eine präventive Absage.

„Zwangsehen sollen verhindert werden“

Ein anderes Phänomen der Einwanderungsströme sei laut Schimanek das vermehrte Auftreten von Zwangsehen und minderjährigen Ehefrauen in ganz Europa.

So würden bereits mehrere Frauenrechtsorganisationen davor vor  warnen, dass es steigenden Zahlen an Kinderbräuten gebe. Einige Staaten, wie die Niederlande oder die Schweiz hätten bereits reagiert, die Bestimmungen verschärft und solchen Entwicklungen den Kampf angesagt. Deshalb sollte auch Österreich in dieser Angelegenheit aktiv werden.

„Die Regierung wäre gut beraten, in dieser Hinsicht etwas zu unternehmen. Die Ehen mit Minderjährigen werden zwar staatlich nicht anerkannt, aber darüber hinaus gibt es kaum eine Handhabe gegen diese Praxis“, fordert Schimanek die Koalition zum Handeln auf.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite