Aktueller Blick auf den Tiroler Arbeitsmarkt

Mit dieser Entwicklung steht das Bundesland im regionalen Vergleich weiterhin gut da, da der gesamtösterreichische Durchschnitt mit 7,3 Prozent spürbar höher ausfällt. Das Arbeitsmarktservice (AMS) betont in diesem Zusammenhang, dass die Herausforderungen ungleich verteilt sind und der Fokus nun verstärkt auf maßgeschneiderter Ausbildung und einer beschleunigten Jobvermittlung liegen muss.
Beim Blick auf die Branchen zeigt sich, dass vor allem der Handelssektor sowie soziale und medizinische Berufe vermehrt von Jobverlusten betroffen waren, während Industrie und Tourismus sogar einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichneten.
Eine leichte Entlastung gab es zudem bei der Altersgruppe unter 25 Jahren. Wer aktuell eine Ausbildung sucht, trifft nach wie vor auf ein komfortables Polster: Trotz eines leichten Rückgangs an freien Ausbildungsplätzen gibt es in der Region immer noch fast doppelt so viele offene Lehrstellen wie registrierte Bewerber.
Andreas Raffeiner
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