von Thomas Rauch 06.11.2026 11:15 Uhr

Vor der Länderspielpause: FC Südtirol trifft auswärts auf den Tabellennachbarn Pisa

Bevor die Meisterschaft für kurze Zeit unterbrochen wird, steht für den FC Südtirol noch eine anspruchsvolle Auswärtspartie auf dem Programm. Am 11. Spieltag der Serie B treffen die Weißroten am Samstag auf Pisa und wollen dabei wertvolle Punkte sammeln.

© FC Südtirol

Bozen – Am Samstag, dem 7. November, ist der FC Südtirol zu Gast in Pisa. Der Anpfiff in der „Cetilar Arena Garibaldi-Romeo Anconetani” erfolgt um 15:00 Uhr. Für die Mannschaft von Cheftrainer Davide Possanzini ist es das letzte Spiel vor der anstehenden Länderspielpause.

Die Weißroten reisen mit 14 Punkten aus den ersten zehn Partien in die Toskana. Nach einer kräftezehrenden Phase mit drei Begegnungen innerhalb von nur acht Tagen – darunter zwei Unentschieden im heimischen Drusus-Stadion und eine Auswärtsniederlage in Padua – strebt das Team nun wieder einen vollen Erfolg an. Dabei kann Possanzini auf den 23-jährigen Finnen Niklas Pyyhtiä zurückgreifen, der wieder im Aufgebot steht. Verletzungsbedingt passen hingegen weiterhin Hamza El Kaouakibi, Marco Varnier und Bjarki Bjarkason passen.

Die Gastgeber aus Pisa liegen mit 15 Punkten lediglich einen Zähler und einen Platz vor dem FC Südtirol auf Rang acht. Seit Juni wird das Team von Paolo Bianco trainiert. Kurioses Detail am Rande: Bianco arbeitete in der Vergangenheit bei Sassuolo und Schachtar Donezk gemeinsam mit dem heutigen FCS-Coach Possanzini im Betreuerstab von Roberto De Zerbi. Auch Pisa hofft nach zuletzt zwei Unentschieden und einer Niederlage gegen Avellino auf ein Erfolgserlebnis vor heimischer Kulisse. Verzichten muss Bianco dabei auf die verletzten Daniel Denoon und Tomás Esteves.

Besondere Vorsicht ist bei der gegnerischen Offensive geboten. Angreifer Filippo Pittarello traf in der laufenden Saison bereits viermal und trug sich auch in den vergangenen Duellen gegen die Weißroten mehrfach in die Torschützenliste ein. Ebenfalls in bestechender Form präsentiert sich Tommaso Marras, der zuletzt in drei aufeinanderfolgenden Spielen traf. Abgerundet wird der gefährliche Angriff durch das erst 18-jährige Talent Emanuele Rao.

Das insgesamt siebte direkte Aufeinandertreffen der beiden Zweitligisten wird von Schiedsrichter Alberto Poli aus Verona geleitet.

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