von wk 06.11.2026 12:19 Uhr

110 Gemeinden haben jetzt einen Gefahrenzonenplan

Damit verfügen rund 95 Prozent der Südtiroler Gemeinden über ein verbindliches Instrument für die Raumplanung und den Umgang mit Naturgefahren.

„Ein gültiger Gefahrenzonenplan ist zentral für die Raumplanung und Voraussetzung für eine sichere Siedlungsentwicklung", betont der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Raumentwicklung Peter Brunner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Die Landesregierung hat am 6. November den Gefahrenzonenplan der Gemeinde Olang genehmigt. Damit liegt nun in 110 der insgesamt 116 Südtiroler Gemeinden ein gültiger Plan vor.

Der Olanger Gemeinderat hatte den Plan bereits im September beschlossen. Die Landesregierung folgte dem positiven Gutachten der Dienststellenkonferenz und genehmigte ihn wie beantragt.

  • 95 Prozent der Südtiroler Gemeinden verfügen über einen genehmigten Gefahrenzonenplan. Am 6. November hat die Landesregierung jenen von Olang genehmigt. (Grafik: Landesamt für Landschafts- und Gemeindeplanung)

Verbindliche Grundlage für die Raumplanung

„Ein gültiger Gefahrenzonenplan ist zentral für die Raumplanung und Voraussetzung für eine sichere Siedlungsentwicklung“, betont Landesrat Peter Brunner. Der Plan fördere den achtsamen Umgang mit Grund und Boden und sensibilisiere die Bevölkerung für Naturgefahren.

Nach Angaben des Landesamtes für Landschafts- und Gemeindeplanung ist der Gefahrenzonenplan verbindlich und hat Vorrang gegenüber anderen Planungsinstrumenten auf Gemeindeebene. Die Erstellung erfolgt in mehreren Schritten: Am Ende stehen die Genehmigung durch den Gemeinderat und anschließend durch die Landesregierung.

 

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite