110 Gemeinden haben jetzt einen Gefahrenzonenplan

Die Landesregierung hat am 6. November den Gefahrenzonenplan der Gemeinde Olang genehmigt. Damit liegt nun in 110 der insgesamt 116 Südtiroler Gemeinden ein gültiger Plan vor.
Der Olanger Gemeinderat hatte den Plan bereits im September beschlossen. Die Landesregierung folgte dem positiven Gutachten der Dienststellenkonferenz und genehmigte ihn wie beantragt.
Verbindliche Grundlage für die Raumplanung
„Ein gültiger Gefahrenzonenplan ist zentral für die Raumplanung und Voraussetzung für eine sichere Siedlungsentwicklung“, betont Landesrat Peter Brunner. Der Plan fördere den achtsamen Umgang mit Grund und Boden und sensibilisiere die Bevölkerung für Naturgefahren.
Nach Angaben des Landesamtes für Landschafts- und Gemeindeplanung ist der Gefahrenzonenplan verbindlich und hat Vorrang gegenüber anderen Planungsinstrumenten auf Gemeindeebene. Die Erstellung erfolgt in mehreren Schritten: Am Ende stehen die Genehmigung durch den Gemeinderat und anschließend durch die Landesregierung.






