Bischöfliches Gymnasium Paulinum in Schwaz: ein Jahrhundert humanistische Tradition und sozialer Aufbruch

Nach der Enteignung und Gleichschaltung während der NS-Zeit kehrte die Schule im Herbst 1945 in kirchliche Trägerschaft zurück – geprägt von einem neuen, hoffnungsvollen Geist, an dem auch der spätere Bischof Reinhold Stecher als Erzieher mitwirkte.
Ein markanter Wendepunkt folgte im Jahr 1988 mit der ersten Zulassung von Mädchen, was den damals noch rein klerikal geprägten Alltag vor bauliche und gesellschaftliche Herausforderungen stellte. Heute ist das gemeinsame Lernen von Buben und Mädchen längst Selbstverständlichkeit und das Internat Geschichte.
Das Gymnasium der Diözese Innsbruck verbindet weiterhin traditionelle humanistische Werte wie Altgriechisch und Latein mit zeitgemäßen Lernformen und legt einen starken Fokus auf das soziale Engagement seiner Schüler.
Andreas Raffeiner






