Bankräuber nach zwölf Jahren in Rimini festgenommen

Der Mann aus Foggia soll am 22. Mai 2014 gemeinsam mit Komplizen eine Bank in Salzburg überfallen haben. Gegen ihn lag ein Europäischer Haftbefehl wegen schweren Raubes vor. Ermittler der Kriminalpolizei in Rimini fanden ihn nach gezielten Ermittlungen gemeinsam mit dem internationalen Polizeikooperationsdienst. Dieser hatte Hinweise erhalten, dass er sich in der Provinz Rimini aufhalten könnte. Er wurde an einer Adresse festgenommen, wo er vermutlich Unterkunft gefunden hatte.
Beim Überfall sollen die Täter die Bankangestellten mit einer Pistole bedroht und gezwungen haben, sich auf den Boden zu legen. Die Beute betrug rund 310.000 Euro. Der Festgenommene sitzt im Gefängnis von Ferrara, bis er an die österreichischen Behörden übergeben wird.
Damals hatte die Polizei von einer „sehr professionellen“ Vorgangsweise gesprochen. Der Überfall dauerte nicht mehr als zwei Minuten, die zwei Täter flüchteten auf einem gestohlenen Motorrad. Mit der Beute war laut Polizei ein Alarmpaket ausgehändigt worden, das beim Verlassen der Bank mit ziemlicher Sicherheit explodierte und die Geldscheine mit roter Farbe unbrauchbar gemacht haben dürfte. Für den Festgenommenen gilt die Unschuldsvermutung.
APA/UT24






