Zweite Heimpleite in Folge: Rittner Buam unterliegen Klagenfurt knapp

Klobenstein – Nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Asiago am vergangenen Donnerstag hofften die Rittner Buam auf eine schnelle Wiedergutmachung. Doch am Samstagabend kassierten die Blau-Roten in der heimischen Ritten Arena stattdessen die zweite Niederlage hintereinander. Gegen die Talente des Klagenfurter KAC zogen die Hausherren in der Alps Hockey League knapp mit 3:4 den Kürzeren.
Die Partie begann für die Rittner holprig. Während die Hausherren zunächst Mühe hatten, ihren Rhythmus zu finden, starteten die Gäste mit viel Schwung in die Begegnung. Folgerichtig ging Klagenfurt in der achten Minute durch einen Treffer von Micelli in Führung, der einen Abpraller von der Bande eiskalt verwertete. Die Buam suchten zwar prompt nach einer Antwort, doch Tauferer scheiterte kurz darauf an der Torumrandung. Gegen Ende des ersten Drittels sorgte zudem ein Faustkampf zwischen Josef Prast und dem Klagenfurter Schwendinger für Aufregung auf den Rängen. Die daraus resultierende Unterzahl überstanden die Rittner jedoch schadlos.
Aus der Kabine kehrten die Hausherren deutlich präsenter zurück. Ein starker Solo-Lauf von Schives über das gesamte Eis brachte in der 27. Minute den verdienten Ausgleich. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst bewahrte Ritten-Schlussmann Vallini sein Team bei einem Alleingang der Gäste vor einem erneuten Rückstand, bevor die Rittner eine doppelte Überzahlsituation ungenutzt ließen. Ein Fehler im Aufbau führte stattdessen zu einem Unterzahltor der Klagenfurter durch Gregoric (38.). Die Rittner zeigten sich jedoch unbeeindruckt und glichen noch vor der Pause durch Kostner im verbleibenden Powerplay zum 2:2 aus.
Im Schlussabschnitt agierten die Gäste letztlich glücklicher. Nachdem Fartek zunächst noch den Pfosten traf, brachte Hebar den KAC in der 48. Minute erneut in Führung. Ein Ausrutscher in der Rittner Defensive ermöglichte den Klagenfurtern nur wenige Augenblicke später sogar das 4:2 durch Hrobat Plemelj. Die Blau-Roten gaben sich zwar nicht geschlagen und warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Mehr als der Anschlusstreffer zum 3:4 durch einen wuchtigen Distanzschuss von Blake in der 56. Minute war für die Hausherren allerdings nicht mehr zu holen.
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