WOBI-Lokale sollen leichter vermietet werden

Allein in Bozen verfügt das WOBI über 128 Geschäftslokale. Davon sind derzeit 111 vermietet, was einer Auslastung von 87 Prozent entspricht. 17 Lokale stehen hingegen leer. Um auch diese künftig einer passenden Nutzung zuzuführen, sollen die bestehenden Vergabemöglichkeiten erweitert werden.
Konkret soll künftig unter bestimmten Voraussetzungen auf eine Schätzung des Basispreises verzichtet werden können, wenn vergleichbare Richtwerte aus der Umgebung vorliegen. Zudem sollen sowohl die Zweckbestimmung als auch die Möglichkeiten für Preisnachlässe flexibler gehandhabt werden.
Wohnlandesrätin Ulli Mair betont, dass die Geschäftslokale möglichst vielen Interessierten offenstehen und einen Mehrwert für die Stadtviertel schaffen sollen. Derzeit sind Preisreduzierungen von 30 Prozent für Lokale der Nahversorgung, 50 Prozent für öffentliche Körperschaften und bis zu 70 Prozent für Organisationen des Dritten Sektors vorgesehen. Diese Nachlässe könnten bei Vermietungsschwierigkeiten künftig noch erhöht werden.






