von lif 25.10.2026 17:57 Uhr

Braathen gewinnt Riesentorlauf in Sölden

Der brasilianische Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen hat den Ski Weltcupauftakt in Sölden gewonnen. Wie schon 2020 siegte der 26-Jährige am Sonntag im Riesentorlauf. Der Tiroler Raphael Haaser wurde nach einer starken Aufholjagd Fünfter.

Bild: APA/KEYSTONE

Das Rennen fand wegen starker Windböen im flachen ersten Teil auf verkürzter Strecke statt. Braathen hatte schon nach dem ersten Durchgang geführt und gewann vor den Schweizern Loïc Meillard (plus 0,48 Sekunden) und Marco Odermatt (plus 0,49). Für Braathen war es der neunte Weltcupsieg und, über die Saisonen hinweg gesehen, der dritte Riesentorlauf Erfolg in Serie. „Ich bin wirklich stolz, dass ich die neue Saison so beginnen kann“, sagte er.

Haaser lag nach dem ersten Lauf nur auf Platz 20, fuhr im Finale vor 14.300 Zuschauern aber die Laufbestzeit. Mit 0,86 Sekunden Rückstand wurde er Fünfter, hinter dem Amerikaner River Radamus. Es ist sein bisher bestes Weltcup Ergebnis im Riesentorlauf. „Der zweite Durchgang war volle Attacke, ich habe es von oben bis unten durchgezogen“, sagte der Weltmeister. „Mit Top fünf in die Saison zu starten, ist einmal sehr positiv.“

Patrick Feurstein wurde Zehnter, Joshua Sturm landete auf Rang 17. Stefan Brennsteiner fiel von Zwischenrang drei auf Platz elf zurück. „Ich bin über die Ziellinie gefahren und war sehr optimistisch. Ich habe auf den Applaus gewartet, der ist leider nicht gekommen“, sagte er. Der Vorjahreszweite Marco Schwarz schied im ersten Durchgang aus.

Vorjahressieger Odermatt zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Ein Podestplatz ist immer gut.“ Das Niveau werde von Jahr zu Jahr stärker. ÖSV Alpinchef Christian Mitter sprach von einem „holprigen Start“. Der bisher letzte österreichische Heimsieg in Sölden gelang Marcel Hirscher vor zwölf Jahren.

APA/UT24 

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