von lif 25.10.2026 06:49 Uhr

Streiks im Süden Italiens leeren die Supermarktregale

Die Streiks von Lastwagenfahrern und Bauern im Süden Italiens wirken sich auf Sizilien stark aus. Wie die APA aus Trapani im Westen der Insel berichtet, sind in vielen Supermärkten Wasser, Obst und Gemüse knapp geworden, teils sind die Regale fast leer.

APA/AFP/Fred TANNEAU

Während im Norden Italiens einzelne Demonstrationen in Krawallen endeten, spüren die Menschen auf Sizilien die Folgen vor allem im Alltag. Trinkwasser, das hier in großen Mengen gekauft wird, ist selten und deutlich teurer. Ein Sechserpack Wasser kostete bisher zwischen 1,60 und zwei Euro, nun nähert sich der Preis laut einem Barbetreiber fünf Euro. Leitungswasser wird eher nur zum Kochen verwendet.

Auch Gemüse ist betroffen. Ein Kilo normale Tomaten kostet nach Angaben von Einheimischen statt vier jetzt sechs bis sieben Euro. Kirschtomaten kommen auf fast zehn Euro das Kilo und damit auf mehr als in Österreich. Ein Kopf Brokkoli ist mit fünf bis sechs Euro doppelt so teuer wie zuvor. Ein Koch aus Trapani sagt, bei den Diskontern Lidl, Eurospin und Paghipoco gebe es kaum noch Wasser, Obst und Gemüse, auch Nudeln würden teilweise knapp.

Die Menschen sorgen sich, dass die Streiks weitergehen. Sie sind vor allem auf die sehr hohen Dieselpreise zurückzuführen. Befürchtet wird auch ein Mangel an Benzin und Diesel. Laut APA wächst zudem die Unzufriedenheit mit der Regierung Meloni. Auch McDonald’s und KFC sollen in Trapani und Palermo geschlossen haben.

APA/UT24 

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