von ih 23.10.2026 07:43 Uhr

Kaltern setzt Zeichen gegen Gewalt

Kaltern setzt ein Zeichen gegen Gewalt: Der Gemeinderat hat einen Beschlussantrag des Bündnisses Kaltern einstimmig angenommen. Damit wird der Gemeindeausschuss beauftragt, eine Kampagne zur Bekanntmachung des SOS-Handzeichens zu entwickeln.

APA/Techt

Das Handzeichen ermöglicht es Menschen, unauffällig und ohne Worte um Hilfe zu bitten. Dazu wird die offene Handfläche gezeigt, der Daumen in die Mitte gelegt und anschließend von den vier Fingern umschlossen. Es kann bei häuslicher Gewalt sowie bei anderen Formen drohender oder bereits geschehener Gewalt gegen Frauen, Kinder und Männer eingesetzt werden.

Da das Zeichen in Südtirol bislang wenig bekannt ist, soll die Kampagne über soziale Medien, den WhatsApp-Kanal der Gemeindevertreter und das Gemeindeblatt verbreitet werden. Zudem sollen das Handzeichen und das Codewort „Erika“ des Südtiroler Sanitätsbetriebs verstärkt in der Jugendarbeit thematisiert werden. Das entsprechende Konzept wird gemeinsam mit dem KUBA erarbeitet.

Bündnis-Kaltern-Sprecher Dietmar Zwerger begrüßte die einstimmige Annahme des Antrags. Gewalt gehe alle an, betonte er. Gemeinderat Walter Bernard dankte dem KUBA für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

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