Wölfe behalten die Nerven: Pustertal bezwingt zähe Vorarlberger mit 3:1

Bruneck – Zum Start in die zweite englische Woche der laufenden Saison feierte der HC Pustertal in der heimischen Intercable Arena einen 3:1-Erfolg gegen die Pioneers Vorarlberg. Trotz des Fehlens wichtiger Stammspieler überzeugten die Hausherren mit unermüdlichem Angriffsgeist und belohnten sich am Ende für ihren hohen Aufwand.
Die Vorzeichen für das Duell gegen das Tabellenschlusslicht waren durchwachsen, da die Pustertaler auf drei Leistungsträger verzichten mussten. Dafür rückte der wiederverpflichtete Josh Wesley in den Kader und feierte sein Comeback im schwarz-gelben Trikot. Zudem bekamen Nachwuchstalente aus der Alps Ice Academy eine Chance: Der erst 16-jährige Emiliano Sighel stürmte in der vierten Linie, während Lorenzo Crepaz als Ersatztorhüter fungierte.
Nach einem torlosen und weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Gäste aus Vorarlberg zunächst gefährliche Nadelstiche setzten, drehten die Hausherren im Mittelabschnitt merklich auf. Kurz vor Spielmitte war es ausgerechnet Rückkehrer Wesley, der nach einem harten Schuss von Tommy Purdeller am schnellsten reagierte und den Puck zur erlösenden 1:0-Führung über die Linie drückte. Nur zwei Minuten später verwertete Matthias Mantinger einen Abpraller souverän zum 2:0. Ein überraschendes Gegentor der Gäste, die zwei Sekunden vor der zweiten Drittelpause durch Ben Summer trafen, brachte die Spannung jedoch in die Begegnung zurück.
Im Schlussabschnitt dominierten die Wölfe das Geschehen mit einer wahren Flut an Torschüssen, doch die Vorarlberger blieben durch Konter bis zur letzten Minute gefährlich. Erst als die Gäste in der Schlussphase ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, sorgte Cole Bardreau für die endgültige Entscheidung: Mit dem insgesamt 54. Torschuss der Pustertaler an diesem Abend markierte er den verdienten 3:1-Endstand.
Am kommenden Wochenende stehen für die Wölfe zwei Auswärtsspiele in Ungarn auf dem Programm. Am Samstag treffen sie um 18.30 Uhr auf Ferencvaros Budapest, ehe am Sonntag um 16.00 Uhr das Duell in Székesfehérvár folgt.






