Südtiroler werden zu Tourismus befragt

Wie zufrieden ist die Bevölkerung mit dem Tourismus in Südtirol, und wo besteht Handlungsbedarf? Diesen Fragen geht das Land in den kommenden Wochen mit einer repräsentativen Bürgerbefragung nach.
Dazu werden 1500 Südtiroler von einem Meinungsforschungsinstitut befragt. Die Erhebung umfasst neun Themenblöcke und berücksichtigt 13 Mikroregionen, um auch regionale Unterschiede abzubilden. „Die Meinung der Südtiroler zum Tourismus ist uns wichtig“, betonte Tourismuslandesrat Luis Walcher (SVP) bei der Sitzung des Tourismusrats am Montag in Bozen. Die Ergebnisse sollen helfen, Chancen und Probleme zu erkennen und gezielte Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten.
Probleme im Blick behalten
Bei der Sitzung mit rund 30 Vertretern verschiedener Interessengruppen wurde die insgesamt gute Aufstellung des Südtiroler Tourismus hervorgehoben.
Gleichzeitig müsse man mögliche Probleme im Blick behalten. Besprochen wurden unter anderem die Besucherlenkung an stark frequentierten Ausflugszielen wie dem Pragser Wildsee, der Seceda und dem Karersee, der Verkehr auf den Passstraßen, Hubschrauberflüge und das Wildcampen.
Auch die Bedeutung von Bergführern, Skilehrern, Wanderleitern und Fremdenführern für die Qualität des touristischen Angebots wurde thematisiert. Sie sollen angesichts der zunehmenden Internationalisierung noch stärker als Botschafter Südtirols auftreten.






