Gemeinsam gegen Sucht: Land stimmt Vorsorge an Schulen ab

Wie das Land mitteilt, war es bereits das zweite Treffen des Arbeitstisches zur Suchtprävention im Schulbereich. Es ging um die Zusammenarbeit der Akteure, die sich in der Schule mit Abhängigkeiten befassen, sowohl mit stoffgebundenen als auch mit nicht stoffgebundenen. Außerdem wurden die neuen Landesleitlinien zu den Abhängigkeitserkrankungen sowie laufende Projekte zur Gesundheitsförderung besprochen.
Gesundheitslandesrat Hubert Messner nennt die Prävention in der Schule „eine grundlegende Investition in die gegenwärtige und künftige Gesundheit unserer jungen Generationen“. Die Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch eine Gemeinschaft, in der Wohlbefinden und Lebenskompetenzen gefördert werden. Die Fachleute sollen gestärkt und Einzelmaßnahmen besser aufeinander abgestimmt werden.
Das Land und der Sanitätsbetrieb arbeiten derzeit den neuen Landespräventionsplan aus, der ab 2027 Prioritäten und Maßnahmen festlegt. Die Ergebnisse des Arbeitstisches sollen dafür die Grundlage bilden. Geplant ist außerdem ein bereichsübergreifendes Abkommen für 2027. Der beigeordnete Vizepräfekt Gianluca Facchini sagte für das Regierungskommissariat, man wolle die Zusammenarbeit stärken. Auch wenn es dort vor allem um Sicherheit und Legalität gehe, wolle man bei den Inhalten des Abkommens mitarbeiten.
Messner will die gemeinsame Verantwortung in konkrete Aktionen für Schulen, Schüler und Familien umsetzen. Außerdem sollen soziale Ungleichheiten abgebaut und die Chancengerechtigkeit gefördert werden.






