Neues Kreuz im Weissenbachlboden errichtet

Das ursprüngliche Kreuz war 1992 vom Künstler Ulrich Tasser geschaffen und ebenfalls von der Schützenkompanie aufgestellt worden. 34 Jahre lang gehörte es zum vertrauten Landschaftsbild und begleitete Einheimische wie Besucher. Wind und Wetter hatten dem Holz jedoch stark zugesetzt. Fäulnis und erhebliche Schäden an der Christusfigur machten eine Erneuerung notwendig.
Bei der Neugestaltung war es der Schützenkompanie ein Anliegen, den Charakter des ursprünglichen Werkes zu bewahren. Für die künstlerische Ausführung konnte Lukas Troi vom Krippenmuseum Maranatha gewonnen werden. Er fertigte das neue Kreuz samt Christusfigur und verlieh dem religiösen Wahrzeichen damit eine neue Gestalt.
Die Arbeiten wurden von zahlreichen Mitgliedern der Schützenkompanie ehrenamtlich durchgeführt. Unterstützung erhielt das Vorhaben zudem von der Fraktion, dem Tourismusverein, dem Bildungsausschuss, politischen Vertretern und privaten Gönnern. Eine wichtige Hilfe leistete auch die Bezirksgemeinschaft, die für das Aufstellen des schweren Holzkreuzes einen Kranwagen zur Verfügung stellte.
Da das Kreuz direkt am Weg des Großen Umganges in St. Johann steht, ist für das kommende Jahr eine feierliche Segnung und Einweihung im Rahmen der Fronleichnamsprozession vorgesehen.
Jubiläumsjahr 2027
Die Neuerrichtung fällt in die Vorbereitungen auf ein besonderes Ereignis: Im Jahr 2027 feiert die Schützenkompanie St. Johann ihr 50-jähriges Bestehen. Neben mehreren Veranstaltungen ist eine festliche Jubiläumsmesse am 24. Juli 2027 geplant. Sie soll direkt beim neuen Kreuz im Weissenbachlboden zelebriert werden und einen Höhepunkt des Jubiläumsjahres bilden.
Mit dem erneuerten Kreuz erhält der Weissenbachlboden somit nicht nur ein wichtiges religiöses Wahrzeichen zurück. Es bildet zugleich einen zentralen Ort für das bevorstehende Jubiläum der Schützenkompanie und steht für das Engagement jener Menschen, die sich ehrenamtlich für den Erhalt örtlicher Traditionen einsetzen.






