Südtiroler Landtag lehnt Studie zur Kinderimpfsicherheit knapp ab

Bei der Abstimmung über eine retrospektive Studie entfielen 14 Stimmen auf den Antrag und 14 dagegen; zwei Abgeordnete enthielten sich. Damit scheiterte der Vorschlag. Laut Renate Holzeisen hätte die Zustimmung von Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) oder Ulli Mair (Freiheitliche), die sich der Stimme enthielten, den Ausschlag für eine Annahme geben können.
Der Beschlussantrag Nr. 461/2026 forderte eine unabhängige Auswertung vorhandener Gesundheitsdaten von Kindern und Jugendlichen zwischen null und 16 Jahren. Zusätzlich sollte eine prospektive Studie eingerichtet werden, um mögliche gesundheitliche Auswirkungen der Impfungen langfristig zu beobachten.
Kritik an mangelndem Interesse
Renate Holzeisen begründete ihre Forderung mit aus ihrer Sicht unzureichenden Daten zur langfristigen Sicherheit des erweiterten Kinderimpfplans und zur Erfassung möglicher Nebenwirkungen. Die geforderten Untersuchungen sollten einen systematischen Vergleich zwischen geimpften und ungeimpften Kindern ermöglichen.
Mit der Ablehnung kommt eine solche Studie auf Grundlage dieses Beschlussantrags vorerst nicht zustande. Die Vita-Abgeordnete kritisiert insbesondere das Abstimmungsverhalten der Regierungsparteien und die Enthaltung Knolls und Mairs und warf den Abgeordneten mangelndes Interesse an Transparenz bei der Impfstoffsicherheit vor.






