von ih 13.10.2026 18:59 Uhr

Raiffeisenverband und Dachverband rücken näher zusammen

Der Raiffeisenverband Südtirol und der Dachverband für Soziales und Gesundheit wollen künftig enger zusammenarbeiten. Am Dienstag unterzeichneten die beiden Verbände in Bozen ein Einvernehmensprotokoll, das einen regelmäßigen Austausch und gemeinsame Initiativen ermöglichen soll.

Einvernehmensprotokoll unterzeichnet, im Bild von links: Christian Tanner, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes, Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Roberta Rigamonti, Präsidentin des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit KDS, Günther Sommia, Geschäftsführer des Dachverbandes.

Ziel der Vereinbarung ist es, Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Interessen der Mitglieder wirksamer zu vertreten. Geplant sind regelmäßige Gespräche über fachliche und rechtliche Entwicklungen sowie gemeinsame Aktivitäten in der Interessenvertretung, bei Informationsveranstaltungen und in der Weiterbildung. Einmal jährlich wollen die Verbände ihre Zusammenarbeit überprüfen und gemeinsame Schwerpunkte festlegen.

Davon sollen insbesondere die Mitgliedsorganisationen profitieren. Durch den gegenseitigen Zugang zu Wissen und Beratungsangeboten sollen das Ehrenamt und die soziale Arbeit vor Ort gestärkt werden. „Gemeinsam können wir die Anliegen der Betroffenen noch wirkungsvoller einbringen“, betont Roberta Rigamonti, Präsidentin des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit.

Der 1993 gegründete Dachverband vereint rund 70 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich und betreut etwa 180 Selbsthilfegruppen. Der Raiffeisenverband vertritt Genossenschaften aus verschiedenen Bereichen. Die neue Vereinbarung baut auf bereits bestehenden Kontakten auf und ergänzt weitere Kooperationen des Raiffeisenverbandes, darunter jene mit Coopbund Alto Adige Südtirol.

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