von ih 13.10.2026 17:03 Uhr

Flammen schlagen aus Wohnung in Meran

Dichter Rauch, lodernde Flammen und ein Großeinsatz der Rettungskräfte: In der Alpinistraße in Meran ist am Dienstagvormittag eine Wohnung in Brand geraten. Als die ersten Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Meran eintrafen, stand die Wohnung im zweiten Stock bereits in Vollbrand. Ein Anwohner, der noch vor ihrem Eintreffen versucht hatte, das Gebäude zu evakuieren, wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Meran

Kurz vor 11:00 Uhr war der Alarm am Dienstag bei der Freiwilligen Feuerwehr Meran eingegangen. Weil zunächst unklar war, ob sich noch Menschen im Haus befanden, wurde die Alarmstufe rasch erhöht und weitere Feuerwehren wurden angefordert.

Die Flammen waren zu diesem Zeitpunkt bereits so heftig, dass ein Vorgehen über das Treppenhaus nicht mehr möglich war. Stattdessen bekämpften die Wehrmänner den Brand von außen über die Fenster. Dabei kam auch der Hubsteiger der Feuerwehr Untermais zum Einsatz.

Während draußen gelöscht wurde, durchsuchten die Feuerwehrleute das gesamte Mehrfamilienhaus. Jede Wohnung wurde kontrolliert, um sicherzugehen, dass sich niemand mehr darin befand. Teilweise mussten die Einsatzkräfte Türen gewaltsam öffnen.

Schaden ist enorm

Das Feuer richtete erheblichen Schaden an. Besonders schwer traf es das Wohnzimmer, das vollständig ausbrannte. Auch der Rest der Wohnung wurde durch die Flammen und den Rauch beschädigt.

Der Rauch zog zudem in die darüberliegenden Wohnungen, die anschließend belüftet werden mussten. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute außerdem erhebliche Schäden an der Deckenkonstruktion. Die zuständigen Behörden wurden verständigt und weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.

Auch nach dem Löschen blieb einiges zu tun: Verbrannte Möbel und andere Gegenstände mussten aus der Wohnung geschafft und im Freien nochmals abgelöscht werden.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Meran standen die Feuerwehren aus Untermais, Gratsch und Obermais, der Bezirksfeuerwehrverband, die staatlichen Ordnungskräfte, die Ortspolizei sowie das Weiße und das Rote Kreuz im Einsatz.

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