Strafmündigkeit ab 12? FPÖ fordert Kurswechsel

Auslöser der Diskussion ist die von Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner angestoßene Debatte über eine mögliche Senkung auf zwölf Jahre. Abwerzger kritisiert dabei die ablehnende Haltung der Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft.
Es gebe zunehmend jüngere Tatverdächtige, weshalb man früher ansetzen müsse. Eine bloße Herabsetzung der Strafmündigkeit reiche allerdings nicht aus, betont Abwerzger. Er fordert zugleich eine grundlegende Reform des Jugendstrafrechts.
Durch ein früheres Eingreifen könne Kindern und Jugendlichen insbesondere beim Ausstieg aus dem Drogenmilieu schneller professionelle Hilfe angeboten werden, argumentiert der FPÖ-Landesparteiobmann. Die Haltung der Kinder- und Jugendanwaltschaft bezeichnet er als zu realitätsfern.






