Kaufkraft in Südtirol sinkt deutlich

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert deutlich höhere und schneller steigende Löhne. Als Gründe für die Entwicklung nennt sie unter anderem veraltete Kollektivverträge und hohe Steuerabzüge in Italien. Während die Preise für Lebensmittel, Energie, Treibstoff und Wohnen weiter steigen, würden Lohnverhandlungen häufig Jahre dauern. Im Gegensatz dazu würden die Einkommen in Österreich und Deutschland regelmäßiger an die Inflation angepasst.
„Für immer mehr Menschen reicht der Lohn kaum noch bis zum Monatsende“, kritisiert die Landtagsabgeordnete Myriam Atz. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung auf, in Rom stärker auf eine Anpassung der Löhne an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten in Südtirol zu drängen.
Gleichzeitig müsse mehr in Innovation, Wirtschaftswachstum und zukunftsfähige Arbeitsmodelle investiert werden. Ein hoher Landeshaushalt allein helfe den Menschen nicht, wenn die Gehälter mit den steigenden Kosten nicht Schritt halten.






