AGES: „Rekord an Hitzetoten im heurigen Sommer“

Damit liege die Schätzung für den Sommer 2026 über den bisherigen Höchstwerten. Für Juni bis August 2024 har die AGES 948 hitzebedingte Todesfälle geschätzt, für 2025 waren es 428. Die jährlichen Schätzungen für den Zeitraum Juni bis August lagen seit 2017 zwischen 324 (2020) und 948 Todesfällen (2024).
Heißester Sommer der Messgeschichte
Die Entwicklung falle mit dem heißesten Sommer der 260-jährigen Messgeschichte zusammen. An mehr als 100 Messstationen der Geosphere Austria wurden neue Temperaturrekorde verzeichnet, so die AGES. Erstmals seit Beginn der Messungen stieg die Temperatur sogar über 41 Grad. Dabei wurde mit 41,2 Grad am 5. August in Bad Deutsch-Altenburg (Niederösterreich) ein neuer Rekord bei der Zahl der Hitzetage erreicht, zudem gab es drei Tage in Folge mit Temperaturen von mindestens 40 Grad.
Auch der Juli war außergewöhnlich heiß: Mit 40,3 Grad wurde der bisherige österreichische Julirekord von 1983 übertroffen. Im Juni wurde an rund der Hälfte der 277 Wetterstationen in Österreich die Marke von 35 Grad erreicht oder überschritten.
Die AGES weist darauf hin, dass es sich bei den Angaben um Schätzungen für den jeweils gesamten betrachteten Zeitraum handelt und nicht um eine fortlaufende Zählung von Todesfällen. Bei der Berechnung wird auch berücksichtigt, dass sich die Auswirkungen von Hitze auf die Sterblichkeit bis in die Folgetage erstrecken können. Dadurch können Schätzungen für einzelne Zeiträume nachträglich von zuvor veröffentlichten Werten abweichen.
APA/UT24






