von mmh 30.09.2026 09:27 Uhr

Tirol ehrt Sportler und Ehrenamtliche für ihren Einsatz

Bei der diesjährigen Verleihung der Tiroler Sportehrenzeichen sind insgesamt 42 Personen und Teams für ihr Engagement und ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet worden. 18 Persönlichkeiten erhielten das Tiroler Sportehrenzeichen für langjähriges ehrenamtliches Wirken. Weitere 23 Sportler und Teams wurden mit der Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant geehrt.

Bei der diesjährigen Verleihung der Tiroler Sportehrenzeichen wurden insgesamt 42 Personen und Teams für ihren Einsatz und ihre Erfolge im Sport ausgezeichnet. (Bild: © Land Tirol/Webhofer)

Eine besondere Auszeichnung ging zudem an Günther Feuchtner aus Wörgl. Er wurde zum „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ gekürt.

Ehrenamt und internationale Erfolge

Mit dem Tiroler Sportehrenzeichen werden Personen für langjährige außergewöhnliche Leistungen als Trainer oder Funktionär gewürdigt. Die 18 Geehrten kommen aus unterschiedlichen Bereichen des Sports, darunter Tennis, Judo, Turnen, Tanz, Billard, Ranggeln und Gehörlosensport.

Die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant wird hingegen für herausragende Leistungen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften vergeben. Unter den 23 Ausgezeichneten befinden sich sowohl einzelne Athleten als auch Teams.

Auch sieben Spieler der Swarco Raiders Tirol wurden geehrt. Sie gehörten 2025 zur österreichischen Herren-Nationalmannschaft, die den Europameistertitel im American Football gewann.

Ausgezeichnet wurde außerdem das Voltigierteam des Reitclub Seefeld. Die Mannschaft kann auf eine langjährige internationale Erfolgsgeschichte zurückblicken und holte 2026 unter anderem WM-Bronze sowie weitere Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften.

40 Jahre Nachwuchsarbeit

Günther Feuchtner aus Wörgl erhielt die Auszeichnung als „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ für seine jahrzehntelange Arbeit im Radsport.

Seit 1986 ist Feuchtner als Trainer des RC ARBÖ Wörgl tätig. Seit 1996 leitet er außerdem das Rad-Leistungszentrum Tirol-Straße. Die von ihm betreuten Nachwuchssportler erreichten laut Land Tirol mehr als 700 Siege, rund 2.000 Podestplätze und über 200 österreichische Meistertitel.

Zu den Talenten, die Feuchtner begleitet hat, zählen unter anderem Felix Gall und Thomas Rohregger. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Tirol insbesondere seinen langjährigen Einsatz für die sportliche und persönliche Entwicklung junger Radsportler.

Mattle und Wohlgemuth gratulieren

Landeshauptmann Anton Mattle verwies bei der Verleihung auf die Bedeutung des Ehrenamts für den Tiroler Sport. Gerade im Sport werde sichtbar, wie viel durch freiwilliges Engagement bewegt werden könne. Hinter sportlichen Erfolgen stünden Menschen, die Verantwortung übernehmen, Vereine mitgestalten und Nachwuchssportler begleiten.

Auch Sportreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth betonte die Verbindung zwischen Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und Spitzensport. Hinter Medaillen stünden nicht nur die Athleten selbst, sondern auch Trainer, Funktionäre und weitere Personen, die häufig über Jahrzehnte Verantwortung übernehmen.

2026 steht in Tirol im Zeichen des Ehrenamts. Mit den Sportehrenzeichen soll dieser Einsatz ebenso gewürdigt werden wie die internationalen Erfolge der Tiroler Sportler.

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