Blumau: Neue Lärmschutzwand entlang der Brennerbahn fertig

Die neue Lärmschutzwand reicht vom ehemaligen Bahnhofsgebäude bis zum Schlerntunnel. Umgesetzt wurde das Projekt von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA). Die Bauarbeiten hatten im März 2026 begonnen.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betonte bei der Besichtigung am 29. September die Bedeutung des Projekts. Die Bahn sei für viele Menschen in Südtirol Teil des täglichen Lebens. Gleichzeitig seien Anwohner entlang der Gleise dem Geräusch vorbeifahrender Züge ausgesetzt.
Gerade an der Brennerbahnlinie mit ihrem Fern- und Güterverkehr sei der Lärmschutz daher ein wichtiges Thema, so Alfreider. Er dankte den beteiligten Projektpartnern für die Zusammenarbeit.
Schutz vor Lärm
Auch Umweltlandesrat Peter Brunner verwies auf die Bedeutung der Maßnahme. Umweltschutz bedeute auch, Menschen vor Lärmbelastung zu schützen, da Lärm die Lebensqualität und Gesundheit beeinträchtigen könne. Die neue Wand verbinde leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur mit einer höheren Lebensqualität vor Ort.
Karneids Bürgermeister Albin Kofler bezeichnete den Lärmschutz in Blumau als langjähriges Anliegen. Die Fraktion sei seit Jahrzehnten durch den zunehmenden Straßen- und Bahnverkehr belastet. Die neue Lärmschutzwand bedeute deshalb eine spürbare Entlastung für die Bevölkerung. Die Gemeinde hatte die Projektierungskosten übernommen.
1,48 Millionen Euro investiert
Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen 1,48 Millionen Euro. Davon stammen 850.000 Euro aus dem Umweltplan des Kraftwerkes Kardaun.
Die Planung übernahm das Planungsbüro Pfeifer & Partner. Die Bauarbeiten wurden von der Bietergemeinschaft Betonform, Quadrio Gaetano, Goller Bögl und Auluma durchgeführt. Teilweise wurde dabei auch in der Nacht gearbeitet.
Neben Alfreider, Brunner und Kofler waren bei der Besichtigung auch STA-Generaldirektor Joachim Dejaco sowie die Projektanten und beteiligten Bauunternehmen vertreten.






