Verfallenes Eingangsportal nach Südtirol soll neu gestaltet werden

Die bestehenden Gebäude am Übergang zwischen Ost- und Südtirol seien stark heruntergekommen, kritisiert Bernhard Zimmerhofer. Während das frühere Häuschen auf der Osttiroler Seite in Sillian bereits abgerissen worden sei, habe sich auf Südtiroler Seite bislang kaum etwas verändert. Das Erscheinungsbild bei Winnebach sei daher alles andere als einladend.
Zimmerhofer verweist in seinem Antrag auch auf die Geschichte der Teilung des Pustertals. Die nach dem Ersten Weltkrieg gezogene Staatsgrenze habe ein historisch und landschaftlich zusammenhängendes Tal geteilt und unter anderem Familien, Besitzverhältnisse sowie wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen auseinandergerissen.
Gebäude sollten in Landesbesitz kommen
Mit dem EU-Beitritt Österreichs 1995 und dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens 1998 wurde der Übergang zwischen Winnebach und Arnbach deutlich durchlässiger. Die baulichen Überreste der früheren Grenzabfertigung sind jedoch bis heute sichtbar.
Bernhard Zimmerhofer schlägt deshalb vor, die heruntergekommenen Gebäude in Landesbesitz zu übernehmen, abzutragen und das Areal anschließend zu renaturieren. Historisch erhaltenswerte Gegenstände sollen nach seinen Vorstellungen in einem künftigen Museum für Zeitgeschichte in der Franzensfeste ausgestellt werden. Eine Neugestaltung sei bisher vor allem an den komplizierten Besitzverhältnissen gescheitert.





