von ih 24.09.2026 16:47 Uhr

WOBI soll schneller und effizienter werden

Das Wohnbauinstitut (WOBI) steht vor einem Neustart: Wohn-Landesrätin Ulli Mair hat am Donnerstag den neuen Präsidenten Christian Battisti und Vizepräsidentin Karin Plank Pitter zu einem Antrittsgespräch empfangen. Im Mittelpunkt standen kürzere Entscheidungswege, weniger Leerstände und ein besserer Austausch mit den Mieterinnen und Mietern.

Wohn-Landesrätin Ulli Mair (Bildmitte) hat am 24. September den neuen Präsidenten des Wohnbauinstituts (WOBI) Christian Battisti (rechts) sowie dessen Stellvertreterin Karin Plank Pitter (links) empfangen. - Foto: LPA/Lukas Forer

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den zahlreichen WOBI-Wohnungen, die derzeit wegen notwendiger Sanierungsarbeiten leer stehen. Die Arbeiten sollen beschleunigt werden, damit die Wohnungen möglichst rasch wieder vergeben werden können. Dies betrifft sowohl größere Gemeinden als auch Wohnungen in peripheren Gebieten.

Auch bei der Betreuung der Mieter sieht Mair Verbesserungsbedarf. Technische Probleme sollen schneller gemeldet und behoben werden. Zudem gehe es darum, Konflikte beim Zusammenleben besser zu bearbeiten. Sicherheit und Ordnung in den Wohnanlagen sowie ein engerer Austausch mit den Gemeinden gehören ebenfalls zu den erklärten Schwerpunkten.

Eine weitere Aufgabe wartet ab dem kommenden Jahr: Zum 1. Jänner 2027 tritt die neue Regelung für die Rangordnungen beim bezahlbaren Mietzins in allen Gemeinden in Kraft. Die Vergabe soll dadurch einfacher, effizienter und stärker an den Bedürfnissen der Gemeinden ausgerichtet werden.

Mair betonte, dass dafür eine enge Zusammenarbeit zwischen ihrem Ressort, dem WOBI-Verwaltungsrat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern notwendig sei. Der neue Verwaltungsrat soll die strategischen Vorgaben der Landesregierung in die praktische Arbeit des Wohnbauinstituts umsetzen.

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