FPÖ attackiert Landesregierung bei Kinderbetreuungspolitik

„Viele Eltern sind gegen ihren Wunsch gezwungen, ihre Kinder in Fremdbetreuung zu geben, weil sie sich die Betreuung daheim schlicht nicht leisten können. Wenn ich aus finanziellen Gründen keine andere Wahl habe, ist das keine Wahlfreiheit. Punkt“, kritisiert Abwerzger.
Forderung nach Elterngeld bis zum dritten Lebensjahr
Kindererziehung sei Arbeit – und zwar gerade auch dann, wenn sie daheim geleistet werde, so der FPÖ-Politiker weiter. Eltern seien tagtäglich Manager, Krankenpfleger und Nachhilfelehrer in einer Person. In Österreich würden mit der Kindererziehung beinahe alle Geld verdienen, nur die Eltern selbst nicht – obwohl es sich dabei um einen so wichtigen gesellschaftlichen Beitrag handle. Das sei nicht hinnehmbar.
„Wir Freiheitlichen wollen, dass Eltern tatsächlich wählen können: Einrichtung oder Betreuung in der Familie. Dafür braucht es ein Elterngeld für die Betreuung der Kinder daheim bis zum dritten Lebensjahr in Höhe der Mindestsicherung. Nur dann ist die Entscheidung keine Zwangsentscheidung aus dem Haushaltsbuch“, betont Abwerzger.
„Familien stärken statt nur Betreuungsplätze vermitteln“
Abschließend stellt der FPÖ-Landesparteiobmann klar: „Wer die Leute im Dorf halten will, muss Familien stärken, nicht einfach Betreuungsplätze vermitteln. Echte Wahlfreiheit schaut anders aus. Die FPÖ steht für ein Elterngeld bis zum dritten Lebensjahr in Höhe der Mindestsicherung, damit Kinder und Beruf keine Gegensätze bleiben.“






