von mmh 12.09.2026 10:49 Uhr

Landesregierung beschließt Millionen für Umweltmaßnahmen

Für das Wasserkraftwerk Sarnthein stehen in den kommenden drei Jahren insgesamt 1,85 Millionen Euro für Umweltprojekte zur Verfügung. Die Landesregierung hat nun beschlossen, wie die Mittel für den Zeitraum 2026 bis 2028 aufgeteilt werden.

Die Landesregierung regtelte am 11. September die Aufteilung der Umweltgelder aus dem Betrieb des Wasserkraftwerks Sarnthein. Insgesamt stehen von 2026 bis 2028 1,85 Millionen Euro für Umweltverbesserungsmaßnahmen zur Verfügung. (Foto: Alperia)

Die Landesregierung hat am 11. September auf Vorschlag von Energielandesrat Peter Brunner die Aufteilung der Umweltgelder aus dem Wasserkraftwerk Sarnthein genehmigt. Das Kraftwerk wird von Alperia Greenpower betrieben.

Die Gelder sollen dazu beitragen, die Auswirkungen der Stromproduktion aus Wasserkraft auf die Umwelt möglichst gering zu halten und konkrete Verbesserungsmaßnahmen zu ermöglichen. Nach Angaben von Landesrat Peter Brunner fließen die Mittel direkt in lokale Umweltprojekte, von denen die Bevölkerung profitieren soll.

Ein Teil bleibt bei Alperia

Von den insgesamt 1,85 Millionen Euro behält der Konzessionär Alperia Greenpower 300.000 Euro für eigene Maßnahmen ein. Unter anderem soll damit die landschaftliche Einbindung der Druckrohrleitung verbessert werden.

Die verbleibenden 1,55 Millionen Euro werden zwischen dem Land Südtirol und der Gemeinde Sarntal aufgeteilt.

 

1,03 Millionen Euro gehen an die Ufergemeinde Sarntal. Das entspricht zwei Dritteln der verbleibenden Summe. Das Land Südtirol erhält 516.666,67 Euro, also ein Drittel.

Geld für ökologische Verbesserungen

Sowohl das Land als auch die Gemeinde müssen die ihnen zugewiesenen Mittel eigenverantwortlich und ausschließlich für Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung und nachhaltigen Entwicklung des betroffenen Gewässerraums einsetzen.

Damit sollen in den Jahren 2026 bis 2028 konkrete Projekte im Umfeld des Wasserkraftwerks umgesetzt werden.

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