von ih 09.09.2026 16:02 Uhr

Drei Einsätze an einem Tag für Bergrettung Meran

Für die Bergrettung Meran ist der Dienstag von mehreren Einsätzen geprägt gewesen. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte drei Mal ausrücken – von einer verletzten E-Bike-Fahrerin über zwei Bergsteiger in Schwierigkeiten bis hin zu einer aufwendigen Suche nach möglichen Vermissten.

Foto: Bergrettung Meran

Der erste Alarm ging gegen 13:15 Uhr ein. Bei der Leitenalm auf 1.896 Metern in Schenna, nahe der Ifingerhütte, ist eine deutsche E-Bike-Fahrerin gestürzt. Sie zog sich Verletzungen am Kopf, am Knie und an den Rippen zu. Die Bergretter übernahm die Erstversorgung und brachte die Frau anschließend zu ihrem Urlaubsdomizil. Einen Transport ins Krankenhaus lehnte sie ab.

Noch während dieser Einsatz lief, wurden die Bergretter zum Heini-Holzer-Klettersteig am Ifinger gerufen. Zwei deutsche Bergsteiger waren auf rund 2.581 Metern im Bereich des sogenannten Edelweißes nicht mehr weitergekommen. Eine 34-jährige Frau aus der Oberpfalz erlitt eine Panikattacke. Beide waren unverletzt, konnten den Klettersteig aber nicht mehr selbstständig fortsetzen.

Eine Mannschaft stieg auf dem Landweg zu den beiden Bergsteigern auf. Die Einsatzkräfte erreichten das Duo über den Klettersteig und seilten beide sicher ab. Anschließend begleiteten sie die unverletzten Bergsteiger noch bis zur Seilbahn Meran 2000. Nach rund drei Stunden war auch dieser Einsatz beendet.

Hilferufe führten ins Nichts

Am Abend folgte schließlich der dritte Alarm. Gegen 20:30 Uhr wurden rund um Schloss Trauttmansdorff Hilferufe gemeldet. Die Bergrettung leitete daraufhin eine umfangreiche Suche ein und durchkämmte das Gebiet rund zwei Stunden lang.

Eine hilfsbedürftige oder vermisste Person wurde jedoch nicht gefunden. Die Suche wurde schließlich ergebnislos abgebrochen. Damit endete für die Bergrettung Meran ein ungewöhnlich einsatzreicher Tag mit insgesamt drei Alarmierungen.

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