von red 09.09.2026 16:00 Uhr

Die Lächeln der Radweltmeisterin Laura Stigger aus Haiming strahlt golden

Die Tirolerin Laura Stigger kann zufrieden sein. Bei der Mountainbike-WM am Sulzberg siegte die Haimingerin im Short Track. Von Beginn an bestimmten die im Weltcup starken Sina Frei aus der Schweiz und Jenny Rissveds aus Schweden das Tempo. Stigger befand sich immer in der Spitzengruppe und setzte im entscheidenden Moment alles auf eine Karte und zum Angriff an.

Laura Stigger, die Radweltmeisterin aus Haiming (Quelle: Cycling Austria/Zeimes)

Ein Zielsprint musste entscheiden. Die Athletin aus dem Oberland behielt die Oberhand und schob sich an auf den letzten Metern Ricard aus Großbritannien, Frei und Rissveds vorbei und belohnte sich mit dem Gewinn der Goldmedaille. Die Familie und viele Fans waren angereist, um ihre Laura anzufeuern; die Reise hatte sich also gelohnt.

Auch im Cross Country konnte Stigger zufrieden sein. Ohne Druck ging sie in dieser Disziplin an den Start. Sie ging an ihre Grenzen und belegte am Ende Rang acht. Der Sieg ging an die Eidgenossin Sina Frei. Die Tirolerin resümierte positiv und freute sich, mit einem Regenbogentrikot nach Hause zu fahren. Mit diesem Erfolg hatte sie nach eigenen Angaben gar nicht gerechnet.

Nichtsdestotrotz können alle Tiroler Radsportfans stolz auf Laura sein. Bereits im Juniorenbereich machte sie auf sich aufmerksam. So ist sie zweifache Junioren-Weltmeisterin Cross-Country (2017, 2018), und Junioren-Weltmeisterin im Straßenrennen (2018). Die am 25. September 26 Jahre alt werdende Radsportlerin hat das Land mehr als nur gut vertreten und kann rund zufrieden sein, was ihre Leistungen betrifft.

Andreas Raffeiner

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