Grüne: Familien brauchen mehr Planungssicherheit

Die grüne Co-Sprecherin Kathrin Werth fordert flächendeckende und bedarfsgerechte Angebote, frühzeitige Informationen und leistbare Betreuung. Auch bei kleinen Anmeldezahlen müsse es Lösungen geben. „Wahlfreiheit braucht ein Angebot“, betont die Sozialpädagogin und zweifache Mutter Silvia Di Panfilo.
Dabei gehe es nicht darum, Kinder möglichst lange betreuen zu lassen. Familien sollten selbst entscheiden können, welches Modell zu ihrem Alltag passt. Gleichzeitig müsse die pädagogische Qualität auch bei längeren Betreuungszeiten gewährleistet bleiben.
Die Südtiroler Grünen sehen zudem eine soziale Dimension: Betreuungslücken könnten besonders Alleinerziehende und Familien ohne unterstützendes Netzwerk belasten. Auch die Arbeitswelt müsse familienfreundliche Modelle weiter ausbauen. Insgesamt brauche es eine bessere Abstimmung zwischen Kindergarten, Schule, Mensa und Nachmittagsbetreuung. Vereinbarkeit dürfe nicht länger als privates Organisationsproblem der Familien betrachtet werden, fordert Werth.






