Tödlicher Alpinunfall: 75-Jährige stürzt 60 Meter in die Tiefe

Die deutsche Urlauberfamilie war am 4. September gegen 8.30 Uhr von der Rüsselsheimer Hütte über einen markierten Wanderweg talwärts unterwegs. Gegen 9.40 Uhr erreichte die Familie den Bereich Kitzleite auf rund 2.055 Metern Seehöhe.
Auf feuchtem Untergrund den Halt verloren
In diesem Abschnitt verläuft der Wanderweg zunächst relativ flach, ehe er über eine leichte Geländestufe weiter ins Tal führt. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die 75-Jährige aufgrund der feuchten Bodenverhältnisse beim Übersteigen einer Erdstufe den Halt verloren haben.
Die Frau geriet daraufhin über den Wegrand hinaus und stürzte über einen rund 35 Grad steilen, felsdurchsetzten Hang etwa 60 Meter in die Tiefe. Schließlich kam sie auf einem darunter verlaufenden Wandersteig zu liegen.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Der Ehemann setzte unmittelbar die Rettungskette in Gang. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte leisteten die Angehörigen der Verunglückten Erste Hilfe.
Nach der notärztlichen Erstversorgung am Unfallort wurde die 75-Jährige mittels Tau durch den Rettungshubschrauber geborgen und ins Tal geflogen.
Trotz des raschen Rettungseinsatzes kam für die deutsche Urlauberin jede Hilfe zu spät. Sie erlag ihren schweren Verletzungen. Weitere Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.






