Kopfschmerzen sind mehr als ein „Brummschädel“

Weltweit leiden laut einer aktuellen Studie täglich mehr als 600 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren unter Kopfschmerzen. Besonders häufig sind Migräne und Spannungskopfschmerzen. Eine Migräne äußert sich typischerweise durch anfallsartige, oft einseitige und pulsierende Schmerzen. Hinzu können Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Sehstörungen kommen.
„Wenn die Symptome neu und ungewohnt sind, ungewöhnliche oder plötzliche Merkmale aufweisen und mit anderen Symptomen einhergehen, dann sollte man einen Arzt aufsuchen“, betont Raffaele Nardone, Primar der Neurologie am Krankenhaus Meran. Stress, Schlafmangel, Ernährung, hormonelle Veränderungen, Wetter oder Flüssigkeitsmangel können Migräneattacken auslösen.
Hilfreich kann ein Kopfschmerztagebuch sein, in dem Häufigkeit, Dauer, Stärke, Begleitsymptome, mögliche Auslöser und eingenommene Medikamente festgehalten werden. So können Muster erkannt und Beschwerden gezielter behandelt werden. Regelmäßig wiederkehrende oder plötzlich auftretende Kopfschmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden.






