von ih 01.09.2026 12:40 Uhr

Gute Luft in Innenräumen: Radon und CO₂ im Fokus

Wie gesund die Luft in Innenräumen ist, wird häufig unterschätzt. Besonders Radon und Kohlendioxid können die Luftqualität in Wohnungen, Büros und Schulen beeinträchtigen. Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz informiert deshalb über Risiken und Möglichkeiten für einen besseren Luftaustausch.

Analyse eines Dosimeters mit einem Lichtmikroskop, das in einem Raum mit hoher Radonkonzentration eingesetzt war. - Foto: LPA/Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz.

Im Mittelpunkt steht das Projekt „necessARIA“, das im März 2023 in Bozen gestartet wurde und sich vor allem mit der Luftqualität in Schulgebäuden beschäftigt. Messgeräte erfassen dort die Luftqualität. Die Daten werden mit Gesundheitsfragebögen sowie Anwesenheits- und Fehlzeiten verglichen. Das Projekt wird vom Land koordiniert und endet im Dezember 2026.

Ein ausreichender Luftaustausch kann laut Landesagentur unter anderem Atemwegserkrankungen wie Asthma und Allergien entgegenwirken. Auch die Konzentrationsfähigkeit von Schülern und Lehrkräften könne sich verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Radon. Das radioaktive Gas entsteht beim natürlichen Zerfall von Uran im Boden und kann unter bestimmten Bedingungen in Gebäude gelangen. Weil Radon nicht sichtbar oder riechbar ist, bleibt eine Belastung oft unbemerkt.

Das Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz informiert vom 13. bis 15. November 2026 auf der Messe „Good Life“ auf dem Bozner Messegelände über die Themen. Mit einer Versuchskammer soll dort anschaulich gezeigt werden, wie sich die Luftqualität in einem Innenraum verändert.

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