Grüne fordern Hitzeschutz in ganz Südtirol

Der von Zeno Oberkofler eingebrachte Beschlussantrag sieht koordinierte Maßnahmen vor, um öffentliche Gebäude wie Schulen und Seniorenheime besser vor hohen Temperaturen zu schützen. Geplant sind unter anderem Schattenplätze und kühle Aufenthaltsbereiche sowie besondere Schutzmaßnahmen für gefährdete Menschen.
Darüber hinaus fordern die Südtiroler Grünen ein Netz kostenloser „Cool Zones“. Italienische Städte wie Rom, Neapel, Florenz, Mailand und Bologna würden bereits entsprechende Angebote schaffen. Auch in Südtirol soll es nach dem Willen der Grünen mehr Trinkbrunnen, Schattenbereiche und frei zugängliche kühle Aufenthaltsorte geben.
„Hitzeschutz ist eine gemeinsame Verantwortung“, betont Oberkofler. Der Klimawandel und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen könnten nicht länger ignoriert werden. Gemeinsam mit Brigitte Foppa und Madeleine Rohrer fordert er, sich frühzeitig an die steigenden Temperaturen anzupassen. Besonders wichtig sei dabei, dass Schutzmaßnahmen allen Menschen zugutekommen und nicht vom Einkommen abhängen.
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