Tirol setzt auf Forschung mit KI und neuen Krebstherapien

An der Medizinischen Universität geht es um Krebszellen mit instabilen Chromosomen. Mithilfe großer Datensätze und computergestützter Analysen wollen die Forschenden herausfinden, warum solche Tumore besonders anpassungsfähig sind und Therapien weniger gut wirken. Die Erkenntnisse könnten langfristig zu neuen und gezielteren Behandlungsansätzen führen.
Das zweite Projekt am Institut für Mechatronik der Universität Innsbruck beschäftigt sich mit KI-Modellen für technische Anwendungen. In virtuellen Laboren sollen die Systeme komplexe Problemstellungen bearbeiten, Experimente planen und Ergebnisse auswerten. Dadurch könnten Entwicklungszeiten und Kosten gesenkt und technische Prozesse durch virtuelle Tests sicherer gemacht werden.
Die Projekte wurden im Rahmen einer Qualitätsprüfung des Wissenschaftsfonds FWF von internationalen Gutachtern als exzellent eingestuft. Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele sieht darin eine weitere Stärkung des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts Tirol.






