von ih 23.08.2026 14:35 Uhr

Tirol setzt auf Forschung mit KI und neuen Krebstherapien

Das Land Tirol investiert knapp 495.000 Euro in zwei als „exzellent“ bewertete Forschungsprojekte an den Innsbrucker Hochschulen. Gefördert werden Vorhaben der Medizinischen Universität und der Universität Innsbruck, die mit Computerverfahren und künstlicher Intelligenz neue Wege in der Krebsforschung und im Ingenieurswesen eröffnen sollen.

Symbolbild: APA

An der Medizinischen Universität geht es um Krebszellen mit instabilen Chromosomen. Mithilfe großer Datensätze und computergestützter Analysen wollen die Forschenden herausfinden, warum solche Tumore besonders anpassungsfähig sind und Therapien weniger gut wirken. Die Erkenntnisse könnten langfristig zu neuen und gezielteren Behandlungsansätzen führen.

Das zweite Projekt am Institut für Mechatronik der Universität Innsbruck beschäftigt sich mit KI-Modellen für technische Anwendungen. In virtuellen Laboren sollen die Systeme komplexe Problemstellungen bearbeiten, Experimente planen und Ergebnisse auswerten. Dadurch könnten Entwicklungszeiten und Kosten gesenkt und technische Prozesse durch virtuelle Tests sicherer gemacht werden.

Die Projekte wurden im Rahmen einer Qualitätsprüfung des Wissenschaftsfonds FWF von internationalen Gutachtern als exzellent eingestuft. Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele sieht darin eine weitere Stärkung des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts Tirol.

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