Südtirols Busse voll wie nie

Zwischen dem 1. Juni und dem 12. August wurden auf den zehn meistgenutzten Buslinien des Landes fast 2,7 Millionen Fahrten gezählt. Das sind im Schnitt mehr als 36.700 Fahrten pro Tag. Die Zahlen stammen aus verschiedenen Teilen Südtirols: von den Stadtlinien in Bozen über Verbindungen zwischen den größeren Zentren bis zu Linien in den Tälern, die von Einheimischen und im Sommer auch von vielen Gästen genutzt werden. Wie das LPA berichtet, zeige sich auch im Vergleich zum Vorjahr ein klarer Anstieg. Auf den 13 stark genutzten Linien, die in beiden Jahren ausgewertet wurden, gab es rund 642.500 Fahrten mehr. Das entspricht einem Plus von über 24 Prozent. Die Linie 450 im Ahrntal legte um 23 Prozent zu, die Linie 110 zwischen Bozen, Leifers und Branzoll sogar um 31 Prozent.
Am stärksten genutzt wird die Linie 450 zwischen Kasern, dem Ahrntal, Sand in Taufers, Gais und Bruneck. Sie kommt auf rund 459.000 Fahrten. Dahinter folgen die Linie 110 zwischen Bozen, Leifers und Branzoll sowie die Bozner Stadtlinie 3. Hohe Fahrgastzahlen gibt es aber auch im Raum Meran und Lana, auf der Strecke zwischen Bozen und Meran, im Vinschgau sowie zwischen Bozen, dem Schlerngebiet, Klausen und Brixen.
Alfreider will Angebot ausbauen
Für Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zeigen die Zahlen, dass der öffentliche Verkehr für ganz unterschiedliche Bedürfnisse genutzt wird. Viele Menschen seien mit Bus und Bahn im Alltag unterwegs, gleichzeitig würden sich auch zahlreiche Gäste bewusst gegen das Auto entscheiden.
Die steigende Nachfrage sieht Alfreider als Auftrag: „Dort, wo die Nachfrage wächst, müssen wir entsprechend reagieren. Wir wollen die Taktung dort erhöhen, wo es notwendig ist, Anschlüsse verbessern und das Reisen noch einfacher und verlässlicher machen“, erklärt der Landesrat. Ziel sei eine immer attraktivere Alternative zum Auto.






