Kaputte Isolierung führt zu Kabelbrand bei Wiener S-Bahn

Eine mutwillige Beschädigung bzw. ein Sabotageakt ist demnach auszuschließen. 20 Kilometer Kabel wurden beim Feuer beschädigt und müssen getauscht werden. Ein Notfahrplan zwischen Praterstern und Hauptbahnhof trat einen Tag nach dem Brand in Kraft. Das Stellwerk, steuert neben dem Bahnhof Praterstern auch Gleisanlagen in den Bahnhöfen Wien-Mitte und Wien-Rennweg, weshalb der Bereich um den Praterstern auch nicht angefahren werden konnte.
Die beschädigten Kabel wurden noch vor dem vergangenen Wochenende entfernt, neue Kabel bereits angeliefert und mit der Verlegung begonnen. Die Instandsetzungsarbeiten nach dem Brand werden zumindest noch bis zum Beginn der ohnehin ab 7. September geplanten Hauptsperre der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien-Hauptbahnhof und Wien-Praterstern andauern. Diese Sperre gilt bis Oktober 2027.
Passagiere brauchen für Flughafen-Anreise mehr Zeit
Zwischen Wien-Mitte-Landstraße Bahnhof und Wien-Geiselbergstraße wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die S7 kann ab Wien-Geiselbergstraße zum Flughafen Wien und weiter nach Fischamend fahren. Der Flughafen Wien ist außerdem weiterhin mit Fernverkehrszügen über Wien Hauptbahnhof und mit dem Vienna Airport Bus erreichbar.
Der City Airport Train (CAT), der den Flughafen Wien/Schwechat mit dem Stadtzentrum verbindet, stellt wegen der Streckensperre infolge des Brands zwei Wochen früher als geplant auf einen Bustransfer im 12-Minuten-Takt um. Im Herbst 2027 soll der CAT dann mit neuen Stadler-Doppelstockzügen des Typs „KISS“ auf die Schiene zurückkehren, teilte der Betreiber am Dienstag in einer Aussendung mit.
apa






