Zwölf Tote bei Reisebus-Unfall in Ungarn

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 1.00 Uhr auf der ungarischen Autobahn M3 gut 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Budapest. Das Fahrzeug kam Behördeninformationen zufolge in der Nähe des Ortes Mezökeresztes von der Fahrbahn ab, fuhr dann in einen Graben und kippte auf die Seite.
57 Passagiere und zwei Busfahrer
Der Bus war den Angaben zufolge von Serbien in Richtung Polen unterwegs gewesen, an Bord hatten sich 57 Passagiere und zwei Busfahrer befunden. Elf Menschen starben demnach an der Unfallstelle, ein weiterer Mensch nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Die Einsatzkräfte brachten nach eigenen Angaben zehn weitere schwer verletzte Menschen ins Krankenhaus, die 37 übrigen Insassen des Busses wurden leicht verletzt.
Regierungschef Magyar sprach den Familien der Toten sein Beileid aus. Es war der schwerste Unfall in Ungarn seit 2003, als ein Zug an einem Bahnübergang in einen deutschen Reisebus raste. Damals waren 33 Menschen gestorben. 2002 verunglückte ein polnischer Pilgerbus nahe dem Plattensee (Balaton) in Ungarn. Bei dem schweren Unfall an einem Kreisverkehr zwischen Balatonkeresztúr und Balatonszentgyörgy starben 20 Menschen, 32 weitere wurden schwer verletzt. Der Bus war auf dem Weg nach Medjugorje gewesen.
apa






