120 Sänger bringen neue Kirchenmusik zum Klingen

Im Mittelpunkt stand heuer die zeitgenössische Kirchenmusik. Ein Höhepunkt war die Uraufführung des „Brixner Magnificat“, das Schuhenn eigens für die Kirchenmusiktage komponiert hatte. Auch Werke von Dominik Giesen wurden erstmals aufgeführt. Daneben standen unter anderem Kompositionen von Josef Gabriel Rheinberger und Frank Martin auf dem Programm.
„Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit so vielen Menschen solch wunderbare Musik zum Klingen zu bringen“, sagte VKM-Vorsitzender Heinrich Walder über die besondere Atmosphäre der Veranstaltung.
Neben den täglichen Proben im Gesamtchor konnten sich die Teilnehmer auch bei Einzelstimmbildung, Workshops und Kursen weiterbilden. Besonders für Chorleiter bot die Zusammenarbeit mit Reiner Schuhenn zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit. Eine Teilnehmerin berichtete, sie nehme „viele konkrete Tipps und musikalische Ideen“ mit, die sich direkt im eigenen Chor umsetzen ließen.
Ein besonderer Höhepunkt war am Samstagabend der Evensong im Brixner Dom. Bei der von Chormusik geprägten Abendandacht wurden die während der Kirchenmusiktage einstudierten Werke in einem liturgischen Rahmen aufgeführt.
Am Sonntag folgte zum Abschluss der Gottesdienst zum Hochfest der Diözesanpatrone Kassian und Vigilius. Domdekan Ulrich Fistill zelebrierte den Gottesdienst im Brixner Dom. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Teilnehmer der Kirchenmusiktage gemeinsam mit Domorganist Franz Comploi und dem Kirchenmusikreferenten der Diözese Bozen-Brixen, Dominik Bernhard.
Die Kirchenmusiktage werden vom Verband der Kirchenmusik Südtirol seit 1949 veranstaltet. Ursprünglich trug die Veranstaltung den Namen „Schulungstage“.






