Bahnfrust in Südtirol: Land reagiert auf Verspätungen und Ausfälle

Die Landesabteilung Mobilität beobachtet die Situation laufend und steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit dem italienischen Schienennetzbetreiber RFI sowie den Bahnunternehmen SAD und Trenitalia.
Alfreider: „Situation ist nicht zufriedenstellend“
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zeigt Verständnis für die Beschwerden der Fahrgäste und kündigt Maßnahmen zur Stabilisierung des Bahnverkehrs an.
„Die aktuelle Situation ist nicht zufriedenstellend. Wir nehmen die Rückmeldungen der Fahrgäste sehr ernst“, erklärt Alfreider. Die Menschen hätten Anspruch auf einen verlässlichen Bahnverkehr. Gemeinsam mit RFI, SAD und Trenitalia arbeite man daran, die Situation wieder zu verbessern.
Mehrere Gründe für die aktuellen Probleme
Nach Angaben der beteiligten Unternehmen kommen derzeit mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören die Auswirkungen der umfangreichen Arbeiten und Streckensperren auf der Brennerbahn im Juli, technische und infrastrukturelle Herausforderungen sowie die Folgen der anhaltenden Hitzewelle auf die Eisenbahninfrastruktur.
Zusätzlich sorgen laut Landesabteilung die hohe Auslastung während der Ferienzeit und urlaubsbedingte personelle Engpässe für weitere Belastungen.
„Wir haben uns bei den Partnern über die aktuelle Lage vergewissert. Alle Beteiligten sind bemüht, die Schwierigkeiten gemeinsam zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten“, betont Alfreider.
Investitionen in die Zukunft der Bahn
Trotz der aktuellen Probleme wird entlang der Brennerachse weiter in die Infrastruktur investiert. Bahnhöfe werden modernisiert, Anlagen erneuert und das Bahnangebot weiterentwickelt.
Diese Maßnahmen seien notwendig, um den öffentlichen Verkehr langfristig leistungsfähiger und zuverlässiger zu machen. Gleichzeitig wolle man die Einschränkungen während der Bau- und Erneuerungsphase möglichst gering halten und die Qualität des Angebots schrittweise verbessern.
Entschuldigung an die Fahrgäste
Alfreider entschuldigt sich bei allen Reisenden, die in den vergangenen Tagen von Verspätungen oder Zugausfällen betroffen waren.
„Gemeinsam mit unserem Team sowie mit RFI, SAD und Trenitalia arbeiten wir mit vollem Einsatz daran, die aktuelle Situation zu verbessern. Unser Ziel ist klar: Die Menschen in Südtirol sollen sich auf ihre Bahn verlassen können“, erklärt der Landesrat.
Neueste Meldungen






