Senioren aufgepasst: Diese Frist sollten Sie jetzt nicht verpassen“

Für das laufende Jahr gelten dieselben Anspruchsvoraussetzungen wie 2025. Anspruch auf die Unterstützungsleistung haben Personen, die bis Dezember 2025 mindestens 65 Jahre alt waren, in Südtirol wohnen, eine Früh-, Invaliditäts-, Alters-, Hinterbliebenen-, Sozial- oder vergleichbare Rente von weniger als 1.000 Euro im Monat beziehen und eine gültige ISEE-Erklärung mit einem Wert von höchstens 20.000 Euro vorweisen können.
Wichtig sei, dass die ISEE-Erklärung bis Ende September bei einem Steuerbeistandszentrum (CAF) erstellt wird. Die Auszahlung der Unterstützungsleistung erfolgt anschließend automatisch über das INPS.
Land appelliert an Senioren
Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete die Unterstützungsleistung als wichtige soziale Maßnahme, die nach den Erfahrungen des ersten Jahres weiterentwickelt werden müsse. Gleichzeitig müsse noch stärker darüber informiert werden, dass diese Möglichkeit überhaupt besteht.
Auch Soziallandesrätin Rosmarie Pamer appelliert an alle anspruchsberechtigten Senioren, die ISEE-Erklärung möglichst rasch erstellen zu lassen, damit die Leistung auch heuer ausbezahlt werden kann.
Änderungen ab 2027 geplant
Bereits jetzt arbeitet das Land gemeinsam mit dem INPS an einer Überarbeitung der Unterstützungsleistung. Geplant ist unter anderem, die bisherige monatliche Einkommensgrenze von 1.000 Euro abzuschaffen.
Außerdem soll künftig berücksichtigt werden, wenn in einem Haushalt mehrere Personen über 65 Jahre leben. In diesen Fällen ist eine höhere Unterstützungsleistung vorgesehen. Auch die Berechnung der Beiträge soll geändert werden. Statt wie bisher anhand der Differenz zur Einkommensgrenze sollen künftig gestaffelte Monatsbeträge zwischen 150 und 350 Euro ausbezahlt werden.
Neu vorgesehen sind außerdem Zuschläge für Personen, die mindestens 20 Beitragsjahre in der italienischen Pflichtversicherung nachweisen können.
Gespräche mit Sozialpartnern laufen weiter
Bei dem Treffen brachten sich auch die Sozialpartner in die Diskussion ein. Gemeinsam wurde erörtert, wie die Unterstützungsleistung künftig noch zielgerichteter ausgestaltet werden kann.
Als nächste Schritte nannte das Land die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den Abschluss der laufenden Gespräche mit dem INPS.
Neueste Meldungen






